32 Varia: Guido von List, Thing, Zitat aus Grimm

Traduzione in elaborazione

Mit Sonnenaufgang wurde das Gericht eröffnet mit Sonnenuntergang geschlossen, denn, `nur bei steigender und scheinender Sonne durfte getagt werden` und der Richter eröffnete den Stabgang mit den Worten `uppen Tag`, d.h. `die Tagung ist eröffnet.` `Sonnenzeit` galt darum füer alle gerichtlichen Handlungen, sowohl für die eigentliche Gerichtspflege wie für das Warten der Vorgeforderten als auch für gerichtliche Ladungen; ja es wurde selbst darauf Rücksicht genommen, dass Richter, Schöffen und die sonstig Beteiligten noch vor Sonnenuntergang heimkehren konnten.

Vor Sonnenuntergang musste auch das Gottesurteil, der gerichtliche Zweikampf oder die Strafe vollzogen oder auf einen anderen Tag verschoben werden, wenn die Sonne schon zum Untergange neigte, da besonders bei Ordalien ein Sieg zur Nachtzeit als durch den Beistand der Dunkelmächte erzielt angesehen worden wäre.” ” `Jeder Prozess`-sagt Grimm-`ist ein Kampf. Der Kläeger greift an, der Verklagte wehrt sich. Die Vorladung ist eine Kriegsankündigung. Die Gemeinde schaut zu und urteilt, wer unterlegen sei. Zeugen und Mitschwörende helfen auf beiden Seiten. Zuweilen löst sich das ganze Verfahren in das Gottesurteil eines leiblichen Zweikampfes auf` “

Guido von Lists Zitat dürfte aus Grimm, Jakob, Deutsche Rechtsaltertumer, Göttingen, 1828, S. 79 – 80 stammen.

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